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Zeckenschutz für Hunde: Was hilft?

Alle Jahre wieder… ist Zeckenzeit! Jeder Hundehalter hat früher oder später zwangsweise mit Zecken zu tun. Die blutsaugenden Parasiten sind aber nicht nur lästig, sondern können auch richtig gefährlich werden. Die immer milder werdenden Winter begünstigen die Ausbreitung dieser Tiere und selbst Zeckenarten, die sonst nur im Mittelmeerraum zu finden sind breiten sich immer mehr Richtung Norden aus. Das bringt auch neue Krankheiten mit sich, die durch den Biss der Zecke übertragen werden können.

Wie entferne ich eine Zecke am besten? (Video)

 

Zecken kommen vor allem vom Frühlingsanfang bis Ende Herbst  vor, jedoch kommen Zecken selbst in den kalten Wintermonaten immer mal wieder vor. Es gibt also keine Garantie, das man im Winter sicher vor Zecken ist. Der gemeine Holzbock wird schon bei Temperaturen von unter 10 Grad aktiv! Zecken benötigen ein ziemlich feuchtes und warmes Klima, aber auch in kalten Jahreszeiten gibt es Orte an denen Zecken Plätze zum überleben finden.

Gegen Zecken gibt es viele Mittel auf dem Markt, den Anbiss (bzw. den Stich) einer Zecke kann jedoch keins von ihnen vollkommen verhindern. Sogenannte Spot-on’s zum Beispiel werden zwischen die Schulterblätter auf die Haut getropft und verteilen sich von da aus über die ganze Haut. Sie vergiften die saugende Zecke und sorgen dafür das die Zecke schneller abfällt als normal oder ‚vertrocknet‘. Neben Spot-on’s gibt es auch Zeckenhalsbänder, Zeckenspray oder Hausmittelchen wie Knoblauch (Vorsicht: in grossen Mengen giftig für Hunde). Jedes dieser Mittelchen wirkt unterschiedlich und nicht bei jedem Hund gleich gut.

Wichtig ist es, den Hund nach jedem Spaziergang sorgsam abzusuchen. Dabei kann ein Flohkamm helfen. Die Zecken beissen erst nach ein paar Stunden, so hat man also noch Zeit zum absammeln.

Eine Zeckenimpfung/Borreliose-Impfung gibt es zwar, jedoch schützt diese so gut wie nie, da sie nicht gegen die hier weit verbreiteten Erregerarten schützt. Über den Sinn einer Borrelioseimpfung wird bis heute diskutiert. Gegen Zeckenbisse schützt die Impfung – wie oft angenommen – nicht!

Wichtig bei einem Zeckenbiss:

– die Zecke muss so schnell wie möglich entfernt werden! Borrelien (Auslöser der Borreliose) werden meist erst einige Stunden nach dem Stich übertragen, je schneller die Zecke entfernt wurde, je geringer ist die Chance das diese Krankheitserreger übertragen werden. FSME-Viren werden aber schon direkt mit dem Zeckenbiss übertragen!

– die Zecke muss möglich vollständig entfernt werden. Wenn der Kopf drin bleibt, ist das aber auch nicht gefährlich. Der fällt in den nächsten Tag von selbst ab. Die Stelle sollte einfach beobachtet werden.

– beim Entfernen nicht quetschen, sonst könnten Erreger aus dem Zeckeninneren in die Wunde gelangen. Auf Mittel wie Klebstoff oder Alkohol sollte verzichtet werden.

Quelle: hundeseite.de

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